Philosophie


Beschwerden manifestieren sich oft in bestimmten Körperteilen. Die Wissenschaft und unser Verstand grenzt einzelne Teile des Körpers ab und betrachtet ihre Funktion. Man bekommt den Eindruck, das Problem läge nur hier, während es in Wirklichkeit den ganzen Körper betrifft, der uns auf ein generelles Ungleichgewicht aufmerksam machen möchte. Der Mensch existiert immer als Ganzes und nicht als Summe von Teilen. Auf den unterschiedlichsten Ebenen, seien es geistige Kräfte, physikalische- und seelische Prozesse – letztendlich spielen sich hier Regulations- und Gegenregulationsabläufe ab, ohne deren reibungsloses funktionieren man sich das Lebewesen Mensch und seine Gesundheit nicht vorstellen sollte. Seit jeher arbeitet unser Körper nach seinen eigenen Regeln und es ist durchaus legitim, ihn dabei zu unterstützen. Wenn unser Organismus in irgendeiner Form erkrankt oder sich Blockaden zeigen, sollten wir uns fragen, warum wir die ursprüngliche Tendenz des Menschen sich selbst zu heilen und die inneren Zusammenhänge in unserem Körper, nicht nutzen.

Bei den Behandlungen, die ich durchführe – sei es zur Entspannung, Regeneration oder zu therapeutischen Zwecken – wähle ich gezielt für jeden Einzelnen die passenden Massagemethoden aus, wobei hier nicht nur „geknetet“ wird.
Jeder Organismus mit seinen individuellen Beschwerden braucht dementsprechende Reize, um mit sich und seiner Umgebung wieder in Einklang zu leben.

Credo:
“Mittler zwischen Hirn und Händen muss das Herz sein”
aus Fritz Langs “Metropolis” / 1927 – Weltdokumenterbe der UNESCO 2001